Siebdruckplatten

Das richtige Material für beanspruchte Bodenflächen

Siebdruckplatten sind spezielle beschichtete Sperrholzplatten mit einer geprägten, rutschhemmenden Oberfläche. Sie kommen vor allem als Bodenplatten zum Einsatz, etwa in Anhängern oder auf Ladeplattformen, wo die Oberfläche mechanisch beansprucht wird. Welche Ausführung zu Ihrem Vorhaben passt, hängt von der Belastung und der Einbausituation ab.

Siebdruckplatten bei Holz-Müller

Bei Holz-Müller erhalten Sie Siebdruckplatten in verschiedenen Stärken und Formaten sowie einen Zuschnitt nach Maß.
  • Plattenstärken: 9 bis 30 mm
  • Plattenformate: 2,50 × 1,25 m und 3,00 × 1,50 m
  • Größere Formate: Auf Anfrage
  • Maßzuschnitt: Zuschnitt nach mitgebrachten Maßen kein Problem



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Wie bestimmen Aufbau und Oberfläche den Einsatz?


Der Kern einer Siebdruckplatte besteht aus mehreren miteinander verleimten Holzfurnieren. Bei typischen Ausführungen sind die Lagen überwiegend quer zueinander angeordnet. Auf den Plattenflächen liegt eine Phenolharzbeschichtung. In eine oder beide Seiten ist die rutschhemmende Siebstruktur eingeprägt.

Die Beschichtung bildet eine abriebfeste Nutzfläche. Das ist beispielsweise bei einem Ladeboden relevant, der beim Be- und Entladen beansprucht wird. Die strukturierte Oberfläche unterstützt zugleich die Rutschhemmung. Diese Eigenschaften erklären den Einsatz entsprechend ausgelegter Platten als Fahrzeugboden.

Auch Lagerböden und Ladeplattformen können solche Anforderungen an die Oberfläche stellen. Im Bühnen- und Gerüstbau kommen dafür geeignete Ausführungen ebenfalls zum Einsatz. Bei diesen begehbaren Flächen ist zusätzlich die Tragfähigkeit der gesamten Konstruktion maßgeblich.


Welche Ausführung passt zu Ihrer Anwendung?


Für die Auswahl ist zunächst die zu erwartende Beanspruchung entscheidend. Die Abriebfestigkeit unterscheidet sich je nach Beschichtung. Für einen häufig und stark beanspruchten Ladeboden muss die Oberfläche entsprechend ausgelegt sein.

Die passende Plattenstärke richtet sich nach der Belastung und der Unterkonstruktion. Dabei spielt der Abstand zwischen den Auflagen eine wesentliche Rolle: Er bestimmt, wie weit die Platte frei spannt. Bei tragenden Bodenflächen müssen die technischen Daten der Platte deshalb zu den Vorgaben der Konstruktion passen.

Zur Einbausituation gehört auch die Feuchtebeanspruchung. Nach dem Zuschnitt liegen die Schnittkanten offen. Eine geeignete Kantenversiegelung schützt diese Stellen vor Feuchtigkeitsaufnahme. Für die Verarbeitung gelten die Herstellerangaben der jeweiligen Platte.

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